Aktuelles

Coronavirus

Maskenpflicht

Alle Patienten, die die Praxis betreten sind, laut Gesetz, aufgefordert eine Gesichtsbedeckung mittels eines Mund-Nasenschutzes zu tragen, so wie es ab dem 27.4.2020 für das Einkaufen im Supermarkt gilt.

In dringenden Notfällen oder seltenen Ausnahmefällen können Patienten ohne Maske einen Mund-Nasenschutz erhalten am Fenster der Anmeldung (links um das Gebäude herum).

Den Arzthelferinnen ist es von mir gestattet hinter dem Spuckschutz in der Anmeldung ohne Mund-Nasenschutz zu arbeiten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Der Umgang in unserer Praxis mit dem Thema „Coronavirus“ richtet sich nach den veröffentlichten Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts, des Staatlichen Gesundheitsamts und des Bayerischen Hausärzteverbandes mit der Bitte um folgende Maßnahmen für unsere Patienten in unserer Praxis, die auch für die Mitarbeiter gelten:

– Kein Händeschütteln

– Regelmäßiges Händewaschen oder Handhygiene mit Händedesinfektionsmittel, verfügbar in jedem Behandlungszimmer und auf dem Patienten-WC.

– Niesen und Husten in die Ellenbeuge

– Bei starkem Reizhusten bieten wir Ihnen einen Mundschutz an, solange noch auf Vorrat

– Patienten-Hotline-Telefonnummer 116117

Nach den aktuellen Empfehlungen vom RKI, Hausärzteverband und Gesundheitsamt versuchen wir in unserer Praxis den Patientenkontakt auf die notwendigen Kontakte zu reduzieren. Insbesondere das Ausstellen von Formularen, wie Rezepte, Überweisungen, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, etc. kann nach telefonischer Vorbestellung oder über das Einwerfen der Anforderungen zusammen mit der Versichertenkarte in unseren Briefkasten erfolgen. Entweder werden die Formulare dann mit der Versichertenkarte postalisch zurückgeschickt, oder sie werden am Fenster an der Anmeldung abgeholt, um den Kontakt zu minimieren.

Wichtig ist, dass Patienten mit Infektzeichen (Erkältungssymptome jeglicher Art) nicht einfach unangemeldet die Praxis betreten, sondern vorher anrufen unter 508822 oder per Fax 9538067 sich melden und dann einen ärztlichen Rückruf erhalten, in dem geklärt wird, ob eine Vorstellung in der Praxis erforderlich ist, oder ob das Ausstellen von Medikamentenrezepten, verbunden mit einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, ausreichend ist.

Die klinische Untersuchung von Erkältungspatienten erfolgt über den Seiteneingang direkt in das Untersuchungszimmer und nicht über den normalen Praxiseingang und vor allem ohne Aufenthalt im Wartezimmer.

Bei begründeten Verdachtsfällen, wie Anzeichen einer akuten Atemwegsinfektion, Fieber, Reizhusten, Gliederschmerzen, Geruchs- und Geschmacksveringerung bis hin zum Verlust

UND einer Reisevorgeschichte in ein Coronavirus-Risikogebiet

sollten sich Patienten zunächst ausschließlich telefonisch in unserer Praxis melden. Das Telefonat dient der Abklärung, ob eine Testung (Abstrich im Nasen- und Mundrachenraum) in der Praxis oder im Rahmen eines Hausbesuches vorgenommen werden muss oder eine weitere Behandlung ggf. stationär erfolgen muss.

Grippeschutzimpfung

Es ist wieder Zeit für Ihre jährliche Grippeschutzimpfung! Wie jedes Jahr beginnen wir damit Ende September / Anfang Oktober. Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt die Grippeschutzimpfung für alle Patienten ab 60 Jahren, so wie für Patienten mit erhöhtem Risiko an der Grippe zu erkranken. 

Risikofaktoren:

  • Ich bin über 60 Jahre alt.
  • Ich habe eine Erkrankung der Atemwege, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, Diabetes mellitus, eine chronische Nierenerkrankung, eine Immunschwäche oder ein Krebsleiden.
  • Ich lebe mit vielen anderen Menschen zusammen (z.B. Alten-, Pflege- oder Kinderheim).
  • Ich lebe mit Pflegefällen oder chronisch Kranken zusammen.
  • Ich habe durch meinen Beruf (Medizinisches Personal, Pflegepersonal, Lehrer, Erzieher, Großraumbüros, Bus- und Bahnfahrer) mit vielen Menschen Kontakt.

Impfung gegen Pneumokokken

Diese Impfung bezieht sich auf häufige Erreger von Lungenentzündungen. Sie wird von der STIKO jedem Patienten ab 60 Jahren empfohlen und allen Menschen mit erhöhtem Risiko an einer Lungenentzündung zu erkranken.

Risikofaktoren:

  • Ich hatte bereits eine Lungenentzündung.
  • Ich habe eine chronische Erkrankung des Herzens oder der Atmungsorgane, Diabetes mellitus, eine chronische Leber- oder Nierenerkrankung, eine neurologische Erkrankung oder ein Krebsleiden.

Die Impfung wird alle 6 Jahre aufgefrischt. 


Impfung gegen Masern

Aufgrund der steigenden Zahlen von Maserninfektionen in Deutschland wird von der STIKO empfohlen alle ab 1971 (ab 01.01.1971) geborenen Erwachsenen mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung nochmals einmalig zu impfen. Da es keinen Einzelimpfstoff gegen Masern gibt, muss die bekannte 3-Fachimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln verwendet werden.


Impfung gegen Pertussis (Keuchhusten)

In Anbetracht der Keuchhusten-Situation in Deutschland und der Schwere des klinischen Verlaufs der Erkrankung empfiehlt die STIKO allen Erwachsenen Ihre nächste Tetanus-Diphtherie Impfung mit der Keuchhusten-Impfung zu kombinieren. Eine Einzelimpfung gegen Keuchhusten gibt es leider nicht. 
In Ausnahmefällen ( z.B. Tochter schwanger ) ist eine Nachimpfung vor der 10-jährigen Auffrischungsfrist mit der 3-Fachimpfung (Tetanus-Diphtherie-Pertussis) zum Schutz des neugeborenen Kindes möglich.
Bei Schwangerschaft einer Familienangehörigen sollte bei jedem Angehörigen mit unklarem Impfstatus gegen Keuchhusten geimpft werden zum Schutz des neugeborenen Kindes.


Impfung gegen Gürtelrose (Herpes Zoster)

Seit 1. 5. 2019 gibt es als neu eingeführte Kassenleistung die Impfung gegen Gürtelrose für alle Patienten ab einem Alter von 60 Jahren und für Risikopatienten ab 50 Jahren.

Mittlerweile ist der Impfstoff wieder lieferbar, allerdings in geringen Mengen aufgrund einer unerwartet hohen Nachfrage, nachdem er seit 1.5.1019 bis August 2020 überhaupt nicht lieferbar war. Daher wird gebeten aktiv nach vorhandenem Impfstoff zu fragen und sich auf eine Impfliste setzen zu lassen.

Risikofaktoren:

  • Ich habe ein abgeschwächtes Immunsystem durch eine Krankheit oder eine Behandlung.
  • Ich habe eine Grunderkrankung wie Diabetes mellitus, rheumatoide Arthritis, chronisch entzündliche Darmerkrankung, COPD, Asthma oder eine chronische Nierenerkrankung.

Haben Sie noch Fragen zum Thema Impfungen? Wir beraten Sie gerne. Primäre Ansprechpartnerin ist unsere Impfberaterin Frau Thaler.